... begrüßen Sie herzlich Einen Hundebesitzer bei Verhaltensauffälligkeiten  seines Tieres zu beraten und unterstützen, ist für  einen Tierpsychologen eine verantwortungsvolle  Aufgabe, die von der Gesellschaft nur langsam als das  akzeptiert wird, was es ist: Einen Ausweg zu  erarbeiten aus einer Situation, die für viele Menschen  und deren Hunde einen hohen Leidensdruck darstellt.  Das Thema “Tierpsychologie” hat in den letzten  Jahren an Bedeutung gewonnen.  Das Leben unserer Haustiere, vor allem das der in  Deutschland ca. 5 Mio. gemeldeten Hunde, spiegelt  die Entwicklung der Gesellschaft wider. War der Alltag  unserer Vorfahren noch vor 100 Jahren ein völlig  anderer als heute, so lebten Tiere vorwiegend in Haus  und Hof, um Funktionen zu erfüllen. Der Hund  bewachte, hütete, trieb, jagte oder arbeitete in  irgendeiner Art und Weise. Die Katze hielt die Mäuse  fern. Tiere hatten einen Nutzen. Selten lebte ein Hund  nur um seiner selbst willen in der Familie. Heute ist  das der Normalfall. Viele Wohnungskatzen sind  arbeitslos. Und Hunden, leben sie nicht gerade bei  einem Jäger oder Schäfer, geht es ebenso. Die  Frustration, die daraus resultiert, wird von der  Hundeunterhaltungs-Branche thematisiert. Die  “Bespaßungsindustrie” für unsere Vierbeiner schreibt  schwarze Zahlen. Brettspiele und Premiumfutter sollen  unsere Hunde entschädigen für zu wenig Sinn im  Leben.  Besser wäre es, Hunde verstehen zu lernen...  “Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.” (Kurt Tucholsky) Tipps: Hunde würden länger leben, wenn ... Schwarzbuch Tierarzt von Dr. Ziegler barfweissdenweg.com